Lely Erfolgsgeschichte
Mehr Zeit für das Wesentliche
Wie Automatisierung den Milchviehbetrieb der Familie Scheuchenstuhl verändert hat
Im idyllischen Mühlviertel bewirtschaften Michaela und Josef ihren modernen Milchviehbetrieb mit Leidenschaft und Weitblick. Der Familienbetrieb umfasst heute rund 120 Rinder, darunter 70 Milchkühe – 60 davon melkend und 10 trockenstehend. Auf insgesamt 62 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche sowie 22 Hektar Wald setzen sie auf nachhaltige Bewirtschaftung und moderne Technik.
Wie hat sich die Automatisierung bei euch entwickelt?
Schon früh war für die beiden klar: Die Zukunft ihres Betriebs liegt in der Automatisierung. Heute setzen sie auf ein perfekt abgestimmtes System aus mehreren Komponenten – darunter zwei Lely Collector, ein Lely Astronaut Melkroboter, ein Lely Vector Fütterungssystem, eine Lely Luna Kratzbürste sowie ein Kälberfütterungsautomat.

Der Weg zur automatisierten Fütterung
Der Weg dorthin war arbeitsintensiv. „Vor der Automatisierung haben wir eigentlich fast alles händisch gemacht“, erinnert sich Josef. „Mit dem Siloblockschneider haben wir die Blöcke auf den Futtertisch gelegt und dann händisch verteilt.“ Die tägliche Fütterung war zeitaufwendig: „Wir haben ungefähr vier Stunden am Tag gebraucht, damit alle Kühe gut versorgt sind.“
Warum der Lely Vector?
Mit dem Neubau des Stalls war klar, dass sich etwas ändern muss. „Wir haben gesagt: Im neuen Stall werden wir nicht wieder alles händisch machen“, so Josef. Der Melkroboter war schnell entschieden – und mit ihm kam auch der Lely Vector ins Spiel. „Der hat einfach perfekt dazu gepasst. Das System bringt Ruhe in den Stall und ermöglicht eine viel individuellere Fütterung.“ Im Zuge dessen fügte sich der Lely Vector nahtlos in das Gesamtkonzept ein. Für Michaela und Josef waren dabei vor allem drei Faktoren entscheidend:
- Zeitersparnis
- Flexibilität im Alltag
- Spürbare Arbeitserleichterung
Gleichzeitig überzeugte das System durch seine ruhige Arbeitsweise im Stall und die Möglichkeit, die Fütterung individuell an jede Tiergruppe anzupassen. Am Betrieb werden heute sechs unterschiedliche Rationen gefüttert – exakt abgestimmt auf die Bedürfnisse der Tiere.
Spürbare Veränderungen im Stall
Seit der Einführung des automatischen Fütterungssystems hat sich am Betrieb vieles zum Positiven verändert:
- Deutlich höhere Futteraufnahme
- Steigerung der Milchleistung
- Verbesserte Klauengesundheit
- Mehr Ruhe im Stall
- Weniger Rangkämpfe
Heute werden am Betrieb sechs verschiedene Rationen gefüttert. „Jede Gruppe bekommt genau das, was sie braucht“, erklärt Josef. Diese Genauigkeit macht sich bemerkbar: „Wir merken es extrem bei der Futteraufnahme – die Kühe fressen einfach mehr.“ Auch die Milchleistung habe sich gesteigert, und ein weiterer Vorteil sei klar sichtbar: „Bei der Klauengesundheit sieht man es extrem. Durch die regelmäßigen, frischen Rationen gibt es deutlich weniger Probleme.“
Ein neuer Tagesrhythmus für die Kühe
Ein entscheidender Punkt ist die permanente Verfügbarkeit von Futter. „Der Vector stellt rund um die Uhr frisches Futter bereit“, sagt Michaela. „Die Kühe wissen einfach, es ist immer etwas da.“ Das wirkt sich auch auf das Verhalten im Stall aus: „Man merkt richtig, dass die Rangkämpfe deutlich weniger geworden sind.“
Gerade rangniedrigere Tiere profitieren davon. „Sie können jederzeit fressen, wann es für sie passt“, erklärt Michaela. Besonders im Sommer zeigt sich dieser Vorteil: „Wenn es heiß ist, gehen viele Kühe lieber in der Nacht fressen. Und da ist immer frisches Futter da – auch um zwei Uhr früh."
Auch das Melkverhalten hat sich verändert. „Sobald der Vector fährt, stehen die Kühe auf und kommen in Bewegung“, erzählt Josef. „Dann gehen sie oft auch gleich wieder Richtung Melkroboter.“ Dadurch verteilen sich die Melkzeiten besser über den Tag. „Die stärkeren Kühe blockieren nicht mehr alles – die anderen haben auch ihre Ruhe.“
Effizienz trifft Individualität
Ein weiterer Vorteil liegt in der präzisen Steuerung der Fütterung. „Ich kann über die Rationen die Milchleistung steuern und im Melkroboter jede Kuh individuell anpassen“, so Josef. „Dadurch habe ich eine sehr genaue Fütterung für jede einzelne Kuh.“ Gleichzeitig lassen sich Kosten optimieren: „Die Hochleistungsgruppe bekommt eine stärkere Mineralisierung – das ist teurer. Bei den anderen Gruppen können wir gezielt sparen.“
Fazit: Eine Investition in die Zukunft
Für Michaela und Josef steht fest: Die Entscheidung für die Automatisierung war richtig. Der Lely Vector hat ihren Arbeitsalltag grundlegend verändert.
„Der größte Vorteil ist für uns die enorme Zeitersparnis, die Flexibilität im Alltag und die spürbare Arbeitserleichterung.“
Auch für andere Betriebe haben sie eine klare Botschaft: „Macht es“, sagt Michaela. „Es ist eine echte Arbeitserleichterung. Du sparst dir wirklich Zeit.“
Du möchtest auch den ersten Schritt in Richtung automatische Fütterung gehen?
Jetzt Loyalitätsbonus sichern
Du möchtest mehr vom Betrieb erfahren? Hier geht's direkt zum Youtube Video